I HAVEN’T WASHED MY HAIR IN A MONTH #nopoo

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Ich benutze dann jetzt auch mal die Standard-Überschrift für #nopoo-Posts um Aufmerksamkeit zu bekommen. Für die Menschen, die sich nicht so in der Minimalismus-Zero-Waste-veganen-kinda-Hippie-Szene bewegen: Nein, es geht hier nicht um Kacke.

Wie man den Titel nur sehr schwer entnehmen kann, geht es tatsächlich um Haare. Ums Haare waschen. Oder eher ums Haare nicht waschen. Bei #nopoo – oder etwas weniger geinstagramt: Die No-Poo-Method – wäscht man sich die Haare nicht mehr mit herkömmlichen Shampoo und Conditioner, sondern mit Ersätzen wie Haarseife, Backnatron, Roggenmehl, Kaffeesatz und Apfelessig. Ganz mutige benutzen sogar nur Wasser. Der Sinn dahinter ist wie folgt: Es sieht nämlich so aus, dass Shampoo, mit all seinen Chemikalien, das natürliche Öl unserer Haare aus ihnen herauszieht – das hört sich nicht so toll an und ist es auch nicht.

Also wäscht man die Haare lieber mit einer Alternative, die das Haar nicht so sehr angreift. Ich steh schon immer mit meinen Haaren auf Kriegsfuß. Nachdem ich mit 12 oder 13 angefangen habe meine Haare zu tönen ging es nur noch bergab. Ich überspring mal die ganzen aus-Versehen-schwarz Disaster und knallrot und komm direkt zu meinen farbigen Höhepunkt: Orangenes Ombré. Nein, das war natürlich nicht so geplant. Man konnte ganz genau erkennen, wie meine Haare ab der orangenen Linie einfach nur tot waren. Also hab ich sie sobald das Orange etwas herausgewachsen war abgeschnitten. So oft und so viel bis das ganze Orange weg war. Dann haben meine Haare sich entschieden mal auszufallen. Bis ich mit, Zitat von Freunden, „noch so drei Haaren“ geendet bin. Dann gings wieder bergauf, aber irgendwie sind meine Haare, egal was ich mache, immer trocken und weit von einer #goals-Mähne entfernt.

Ich versuche also alles, um meine Haare irgendwie zu verbessern. Ich befolge ALLE Tipps die Google so zu bieten hat. Nur glatte Kissenbezüge benutzen. Haare nicht im Handtuch trocknen. Nachm Haare waschen eiskalt abspülen. Kokosnussöl-Kur. Inversion Method. So selten waschen wie möglich. Haartabletten. Und alles eimerweise essen, was auch nur den geringsten Vorteil für meine Haare verspricht. No-Poo ist also ein Must-Do für mich.

Mittlerweile mach ich das ganze schon ungefähr einen Monat.

Die Übergangsphase (?)

Bevor ich angefangen habe, habe ich natürlich gegoogelt wie verrückt. Dabei habe ich immer wieder gelesen, dass die Übergangsphase von null bis 3 Monate gehen kann, die Haare bei den meisten extrem fettig aussehen und es schwer durchzuhalten ist. Dann hatte ich doch schon ein bisschen Schiss. Dann dachte ich mir aber andererseits, wenn’s kacke ist, kann ich auch nach einem Tag wieder aufhören. Also hab ich’s einfach mal gemacht. Und ich hatte keinen einzigen Tag Übergangsphase. Meine Haare waren nicht fettig oder trocken oder wasauchimmer. Sie sahen sauber und frisch aus, und irgendwie auch viel, viel voluminöser, fluffiger und sah dicker aus. Das kommt mir bei meinem dünnen Haaren ganz gelegen 😛 Ich denke mal meine geschmeidige Nicht-Übergangsphase habe ich meinen vorherigen Recherchen zu verdanken, durch die ich meine Haare sowieso nur alle 4 Tage gewaschen habe. Und meiner Faulheit natürlich.

Das Waschen

Es gibt viele Möglichkeiten die Haare ohne Shampoo zu waschen. In der Einleitung da oben ^ hab ich ja schon mal ein paar aufgezählt. Das „traditionellste“ und am weitesten verbreiteste ist wohl die Methode mit Backnatron und Apfelessig. Wenn so viele Menschen die benutzen, kann sie ja nicht so schlecht sein, also hab ich mich auch für diese Methode entschieden. Ich vermische 1 EL Backnatron mit 1 Cup Wasser und kippe das dann nach und nach langsam auf meinen Haaransatz (machste das schnell, schütteste alles am Kopp vorbei). Das massier ich dann kurz ein und wasche es danach einfach wieder aus. Genau die gleichen Mengenangaben und die gleiche Vorgehensweise benutze ich auch beim Apfelessig. Der Haaransatz ist normalerweise der einzige Bereich wo die Haare wirklich stark fetten, deshalb muss das Gemisch nicht in die Längen gegeben werden. Beim auswaschen verteilt es sich sowieso im ganzen Haar und reinigt die Längen so mit.

Wenn man colorierte Haare hat, sollte man nicht zu Backnatron greifen. Das zieht die Farbe raus. Stattdessen kann man Kaffeesatz (bei dunklem Haar) verwenden, reines Roggenmehl, Haarseife oder auch nur Wasser. Gegen den Gestank vom Apfelessig habe ich am Anfang noch ein paar Tropfen Vanille Extrakt dazugegeben, nach zwei Wochen brauchte ich das aber auch nicht mehr. Man selbst gewöhnt sich beim Waschen an den Geruch, und nach dem Auswaschen und Haare trocknen riecht man eigentlich nichts mehr davon..

Fazit nach einem Monat

Meine Haare sind fluffiger (und das ist supidupi) und meine Locken sind stärker als vorher. Nach einem Monat sind große Veränderungen natürlich noch nicht so sichtbar. Ich kann also noch nicht wirklich ein Fazit darüber geben, ob die Haare wirklich schneller und voller wachsen. Ich hoffe allerdings sehr darauf. Aber ich kann definitiv sagen, dass nach einem Monat keine Verschlechterung zum Waschen mit herkömmlichen Shampoo festzustellen ist. *Ne Runde mit den Händen durch die Haare fahren* und ES IST SO VERDAMMT WEICH! Dazu kommt dass man mit dieser Variante Geld spart #weristdiesesredken #apfelessigistderboss (und das kann man dann in Essen investieren #justsaying ), man produziert weniger Müll – Backnatron Packung und Apfelessig-Flasche sind beide recyclebar – und, und das gefällt mir bis jetzt am besten, ich muss meine Haare nur noch einmal pro Woche waschen! Meine längste Phase ohne Haare waschen war bisher 6 Tage – und niemand hat es bemerkt. #janatürlichimdutt #zähltabertrotzdem

Bis jetzt kann ich es also jedem mit gutem Gewissen weiterempfehlen (und vegan und tierversuchsfrei ist es sowieso hehe #winwin). Allein schon, damiz ihr euch mehr Donuts kaufen könnt.

nach 4 Tagen ohne Waschen
nach 4 Tagen ohne Waschen

 I am just gonna use this standard title for #nopoo-posts to get your attention. For the people that are not so into the minimalism-zero-waste-vegan-kinda-hippie-scene: No, this is not about shit.

Some superbrains may have noticed while reading the title that this post is actually about hair. About washing hair. Or rather about not washing hair. #nopoo – or less instagrammed: The No-Poo method – is about not washing your hair with usual shampoo and conditioner, but instead with hair soap, baking soda, rye flour, coffee grounds and apple cider vinegar. The idea behind all this is that shampoo, loaded with chemicals, pulls the natural oil out of our hair – which doesn’t sound nice and also isn’t nice. 

So you rather want to wash your hair with an alternative that doesn’t damage your hair. I’ve been at war with my hair since I started toning it when I was 12 or 13. Since then it was a downhill ride. I am gonna cut out all the accidentally black disasters, my bright red phase (looked go on Rihanna, so is MUST look good on me too) and gonna jump right to my orange ombré. NO, of course that was not intended. You could exactly see how my hair was dead below my perfectly straight orange line. So I cut them off as soon as the orange grew out a bit. As many times and as much as necessary until I eventually got to the point where all the orange dead hair was cut off. It was pretty nice. And then my hair decided to fall out until the point where I only had, quote from a friend, „like 3 hairs left“. As of then it got uphill again but again what I do, my hair is always dry and far away from #goals.

I try EVERYTHING to improve my hair. I follow every single tip on google (as long as it’s vegan). I only use sleek pillow cases, I do not dry my hair in a towel, I rinse my hair with cold water after each showe, I use coconut oil as a hair mask, I tried the inversion method. Washing as few times as possible. Vitamins. Eating buckets of everything that is said to improve your hair. No-Poo is a must-do for me. And now I am already doing it since one month. 

transitiong phase

Before I started of course I googled around like crazy. I read that the transition phase can last from zero to three months, looking extremely greasy and that it is hard to sit through. That scared me a tiny bit, but alright, I could stop at any moment. So I just started. And guess what? I had not a single day of transitioning. My hair was not greasy, not dry. It was clean and fresh kinda more voluminous, fluffy and looking thicker. Which is quite good for my thin hair 😛 I guess I can thank my older tries at improving my hair for that – only washing my hair every 4 days anyways, so it is used to not being washed too often. Good thing I am so lazy. 

the process

There are alot of options to wash your hair without shampoo. I already named some up there ^ in the introduction. I think the mose famous and „traditional“ way is to use baking soda and apple cider vinegar. If so many people use this way it can’t be that bad, so I decided to use it too. I mix 1 tbsp of baking soda with 1 cup of water and slowly (!) pour it onto my scalp (if you do it too fast it will just splash past your head). If you have really long hair or really thick hair you might need more. Then I massage it in for a short time and rinse right away. Same measurements and same method for the apple cider vinegar. The scalp is usually the only area of the head that gets really greasy, that’s why we apply it there and not in the lenghts. While rinsing the „product“ gets into all of your hair anyway and cleanses the lenghts.

If your hair is colored you should not use baking soda, it pulls the color out. Instead you can use coffee grounds (for dark hair), pure rye flour, hair soap or just water. To lower the smell of the apple cider vinegar you can add a few drops of vanilla extract, but I stopped adding it in after 2 weeks since I got so used to the smell while washing and after the hair is rinsed and dried you can’t smell it anymore anyway.

experience after one month

My hair is more fluffy (which is awesome) and my curls are stronger than before. After one month I can’t really speak about big changes, I can’t say if my hair grows faster and thicker. But I really hope it will. But what I can definitely say is that it is not worse than when I used shampoo. *runs hands through hair* and IT’S SO FREAKING SOFT. A big advantage is that you save a lot of money using this method, shich you can spend on food then. #justsaying You reduce your waste – baking soda boxes and apple cider bottles are recycable, and (which is my favorite part so far) I don’t have to wash my hair as often. Alrighty, I already only washed it every 3-4 days prior to the method but now I go 5-6 days without washing (and no one notices as long as I wear my hair up on the final days). #lazychicklifehack

So far I can totally recommend it (it’s vegan and cruelty free as well hehe #winwin). It’s already worth a try considering that you can buy more donuts. 

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after 4 days without washing

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