WELCOME TO NEW YORK

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Wie lange habe ich davon geträumt in dieser Stadt zu sein (und noch mehr seit Taylor Swift diesen Ohrwurm veröffentlicht hat). Ich hatte mir schon in meiner Jugend – aka mit 16, vor 2 Jahren – einen Plan zusammengelegt. Ich würde Geld ansparen (da ich noch keine Ahnung von irgendwas hatte, hätte ich es immer meiner Mutti gegeben, damit sie es auf mein Konto bringt), Mutti nicht sagen was ich mit dem Geld vorhabe, und dann sobald ich 18 bin rüberfiegen und den New York City Marathon laufen.

(scroll down for english version)

 

Hätte ja klappen können. Hab kein Geld angespart. Bin kein Marathon gelaufen. Aber ich bin hier! Das ist doch was! Zwar war ich genau genommen in New York CITY nur 5 Stunden (der Campus war weeeit außerhalb), was viel viel viel viel zu kurz war, aber für mich lange genug um mich in diese Stadt unsterblich zu verlieben. New York City hat so ein Flair – das brauch ich glaube ich niemanden zu erklären. New York City wirkt glaube ich auf jeden anziehend. Jeder der einmal Gossip Girl, Sex and the City oder How I met your mother gesehen hat will nach New York #ichweißdas.

Für mich ging dieser kleine, riesige Traum nun in Erfüllung. Die ganzen Tage in der Training School habe ich (okay, haben alle) nur darauf gewartet, dass endlich Donnerstag kommt, der Erste-Hilfe-Kurs schnell vorbeigeht, wir uns nochmal die Haare und das Make-Up für die perfekten Touribilder auffrischen können und dann in den Bus hüpfen können, Richtung NYC. Und dann war dieser Tag da.

Ich persönlich, und ich glaube dabei kann ich für die all meine Au Pair Dudettes und Dudes sprechen, habe bis jetzt noch nicht im geringsten realisiert, dass ich hier bin. Hier, in den USA. Und ich werde hier bleiben. Ich werde mein Zuhause, mein Dorf, mein Pferd, meine geliebten Peter-Pane-Burger 13 Monate lang nicht mehr sehen. Mein Gehirn will das einfach nicht zulassen. Eine Freundin aus der Training School hat gesagt: „Es fühlt sich an als wären wir auf Klassenfahrt, und nächste Woche fahren wir dann wieder nach Hause“ und sie hat so Recht.

Aber schieben wir mal mein (chronisches) Hirnchaos beiseite und konzentrieren wir uns auf meine momentane Lieblingstatsache: ICH WAR IN NEW YORK CITY.

Wir sind gegen Mittag mit sieben Bussen an der Training School auf Long Island gestartet und waren nach ungefähr 2 Stunden im Herzen der Stadt. Da ist dann unser Tour Guide zugestiegen. Er hat Witze gerissen, er hat eine extra Snack-Pause eingelegt, er hat über Taylor Swift geredet – ich fand ihn super. Ich bin eher so der Typ Touri, der gerne selbstständig durch die Stadt läuft, dabei zwar nicht all zu viel über die Geschichte lernt, aber der Zeit hat um zu sehen. Das gibt’s bei so ner Bustour nunmal nicht. Aber immerhin weiß ich nun in welchem Haus Beyoncé und Jay-Z wohnen!

Auf der Tour haben wir echt viel gesehen – aber natürlich immer nur für ein paar Sekunden. Wir sind einmal 10 Minuten ausgestiegen um Fotos von der Freiheitsstatue zu machen #hmnaja #ehersoeinweißerpunktamhorizont. Aber ich hab sie mit eigenen Augen gesehen – da sind Fotos gar nicht so wichtig (hab mich aber trotzdem vor diesem berühmten weißen Punkt fotografieren lassen hehe). Ein weiterer 10-Minuten-Stopp war der Central Park. ICH HAB EIN NEW YORKER EICHHÖRNCHEN GESEHEN #seidneidisch. Nach kurzer Touri-Foto-Session #kameraimmerumhals gings dann auch weiter. Einen 15 Minuten Snackstopp gabs auch! Die ganzen Au Pair Ladies sind zum Hot Dog Laden gerannt, den unser Tour Guide uns empfohlen hatte (und er hatte uns ausdrücklich gebeten nicht zu Mecces zu gehen – das würde ihm das Herz brechen), während ich zu Maoz rübergeschlendert bin #amsterdammemories. Wer Maoz nicht kennt (ihr armen Dinger): Ihr wählt zwischen Reis, Pitatasche, Hummus und noch irgendwas, was ich vergessen habe, als Base, sucht euch dann aus ob ihr noch Protein dazu haben wollt (Zeug vom Tier oder Falafel) und dann geht der Spaß ab – ihr füllt eure Schale oder Pita an der Bar mit allem was ihr haben wollt. Bei mir bedeutet das natürlich komplett überlaufende und platzende Pita. Nehmt viele, viele Servietten mit.

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Place to be to see the famous white dot!
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Central Park

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Die Tour endete dann am Rockefeller Center. Gemeinsam mit allen Au Pair Ladies und Dudes ging es da dann hoch und – Leute, das muss man erlebt haben. Diesen Ausblick werdet ihr nie vergessen. Ich war schonmal höher, in Dubai, auf dem Burj Khalifa, aber der Ausblick ist im Vergleich zu New York City nichts. Ihr ahnt nicht wie glücklich und inspiriert und wunderbar ich mich dort oben gefühlt habe. Du siehst die ganzen Skyscraper, du siehst den Times Square, du siehst den Central Park und du fühlst dich so klein. Und alles verschwindet plötzlich in deinem Kopf und du siehst nur noch New York City. Und spätestens in diesem Moment bist du verliebt.

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Unser Tour Guide hatte uns empfohlen auf jeden Fall immer auf das Rockefeller Center zu gehen und nicht aufs Empire State Buildung. Die Begründung dafür ist ganz easy: Vom Empire State Buildung aus kanns du das Empire State Buildung nicht sehen und ich schwöre dir, du willst das Empire State Buildung sehen.

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Nachdem wir unglaublich viel unserer 2 ½ Stunden Freizeit auf dem Rockefeller Center verbracht haben mussten wir dann ganz schön zum Times Square hasten, aber das war es wert. Noch so ein magischer Platz. Ohne Witz, ich glaube ganz New York City ist ein magischer Platz. Und damit jetzt auch auf meiner langen Liste von Städten, in denen ich mal Leben will (Nein, natürlich hab ich keine Ahnung wie ich das anstellen soll, ich hab nur Hoffnung).

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Zum Schluss muss ich natürlich diese eine Taylor Swift Lyric einfügen, die jetzt schon seit zwei Jahren in meinem Kopf rumschwirrt und ich sie einfach nicht los werde:

„the lights are so bright but they never blind me“

New York City, wir werden uns wiedersehen.


How long did I dream of travelling to this city (and even more since Taylor Swift launched Welcome to New York). Since my youth – aka since I was 16, two years ago) – I had a plan. I would save money (back then I had no idea of anything, so I planned to always give my mom my money so she would put it onto my bank account), wouldn’t tell my mom what I want to do with that money, and as soon as I was 18 I would fly over and run the NYC Marathon.

Could have worked. Didn’t save any money. Didn’t run a marathon. But I am here! Isn’t that something?! Even though I really was in New York CITY for only 5 hours (the campus is faaaaar outside of NYC), that was waaaaaaay too short, but still long enough for me to fall deeply in love with this city. New York City has this special flair – I guess I don’t have to explain that for anyone. New York City is just magnifying. To everyone. Everyone who has ever watches an episode of Gossip Girl, Sex and the City or How I met your mother wants to go to New York #thatsafact.

For me this little, big dream finally became reality. All those days in the Training School I (okay, everyone) waited for Thursday to come, for the first aid class to pass, for us to redo our hair and make-up one last time for the perfect tourist photos and then finally hopping onto the bus taking us to NYC. And then that day came.

I personally, and I guess I can speak for all my Au Pair dudettes and dudes with this, haven’t even a little realized yet that I am really here. Here, in the USA. Und I am going to stay here. I won’t see my home, my hood, my horse, my beloved Peter-Pane-Burger for 13 months. My brain just doesn’t want to realize that. A friend from the training school said: „it feels like were on a school trip, and next week we’re going back home“ and she’s so right.

But let’s put aside my (chronic) brain chaos and focus on my favourite fact right now: I WAS IN NEW YORK CITY.

At about noon we took off with seven busses at the training school on Long Island and arrived after about 2 hours at the heart of the city where our tour guide joined us. He made lots of jokes, did an extra snack break and talked about Taylor Swift – I think he’s awesome. I am more one of these touri types that explore the city on their own, by feet, not learning about the history too much, but having the time to really see. You don’t get that on such a bus tour. But at least I know now where Jay-Z and Beyoncé live! #hellyeah

On the tour we saw a lot – but only for a few seconds. One time we got off the bus to take photos of the statue of liberty #well #morelikewhitedotonthehorizon . But I saw her with my own eyes – photos arent’t that important then (still got a pic in front of this famous white dot hehe). Another 10 minute stop was the Central Park. I SAW A NEW YORKER SQUIRREL #bejealous. After a quick touri-photo-session #cameraalwaysaroundtheneck we took off again. We had a 15 minute snack stop! Most of the Au Pair ladies ran over to the hot dog bar our tour guide recommended (and he especially asked us not to go to McDonalds –it would break his heart) while I happily walked over to Maoz #amsterdammemories . For those of you who don’t know maoz (you poor thing): You choose between rice, pita, hummus and something else, which I forgot, as a base, then you choose if you want protein (animal thingies or falafel) and then the real fun begins – you fill your bowl or pita at the bar with everything you want. For me that means, of course, completely over-filled and exploding pita. Take as many napkins as you can carry.

The tour ended at the Rockefeller Center. Together with (almost) all Au Pair Ladies and Dudes we went up to the top and – Guys, put this on your bucket list. You will never, ever forget this view. I have been higher already, in Dubai on the Burj Khalifa, but that view is nothing compared to NYC. You can’t imagine how happy and inspired and wonderful I felt while I was standing up there. You see all the Skyscraper, you see the Times Square, you see the Central Park and you feel so small. Suddenly everything in your head disappears and you only see New York City. And that is the moment you completely, intensively fall in love.

Our tour guide told us to always choose the Rockefeller Center over the Empire State Building. Why? Because you can’t see the Empire State Building from the Empire State Building, and I swear to you, you want to see the Empire State Building.

After spending an insane amount of our 2 ½ hours free time on top of the Rockefeller Center we had to hurry to the Times Square, but that is worth it. Another magical place. No kidding, I believe New York is entirely a magical place. And so it, of course, landed on my long list of cities I want to live in once (no, of course I don’t know how, I only have hope.

Now at the end I have to put in this Taylor Swift Lyric that has been stuck in my head for two years now and I just can’t get rid of:

„the lights are so bright but they never blind me“

New York City, we will meet again.

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